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Flutter – das SDK von Google zur Entwicklung von nativen Apps

Als wir bei bytepark im Februar 2018 begannen, erste kleinere Projekte in Flutter umzusetzen, stieg die Beliebtheit des SDK im Team innerhalb kürzester Zeit sprunghaft an. Im Mai 2017 wurde Flutter, das SDK von Google, auf der hauseigenen Google I/O als Preview vorgelegt. In diesem Jahr wurde an gleicher Stelle die Beta3-Version vorgestellt, die bereits einen sehr belastbaren Umfang bietet. bytepark entwickelt derzeit mit der Version 0.11.3 und setzt diese aufgrund des hohen Funktionsumfangs bereits erfolgreich im Produktionsbetrieb für die Crossplattformentwicklung ein. Das liegt zum einen daran, dass in dieser Betaversion nur ein paar wenige Features fehlen, auf die man im Moment noch verzichten kann, zum anderen an der aktuellen Entwicklung, die mit großen Schritten vorangeht. Es passiert in Sachen Flutter gerade eine Menge.

Doch warum Apps nicht einfach weiter mit React Native entwickeln?

Nun könnte man zurecht die Frage stellen, wieso bytepark nicht einfach bei der Entwicklung mit React Native, dem SDK, das vor etwa vier Jahren von Facebook herausgebracht wurde, bleibt. Das möchten wir vor allem aus Sicht unserer Werte beantworten: Wir sind stets neugierig, wollen Neues ausprobieren, die Grenzen austesten und prüfen, was zukünftig eventuell in unseren Werkzeugkasten wandert. So auch im Fall von Flutter: Wir finden, wir nutzen das richtige Tool für den Job! Es galt also zu prüfen, ob sich ein Einsatz in realen Projekten lohnt und auszahlt.

Flutter-Entwickler der Dart schreibtTechnologiedienstleister aus Berlin entwickelt native Apps mit Flutter

Nur so viel: Es ist bei unseren Werkzeugen gelandet. Und das bereits sehr frühzeitig. Aufgrund der Architektur ist Flutter grundsätzlich performanter als React Native. Das gefällt uns. Hinzu kommt die gute Integration in Android Studio – aus unserer Sicht eine optimale Entwicklungsumgebung. Ein zentraler Vorteil ist, dass nicht nach jeder Änderung am Code neu kompiliert werden muss, sondern durch einen Hot Reload eine gemachte Änderung direkt in weniger als einer Sekunde auf dem Testgerät angesehen werden kann. Das beschleunigt den Arbeitsfluss doch ziemlich.

Google stellte Flutter 1.0 auf der Flutter Live Konferenz am 4. Dezember 2018 offiziell vor

Es gibt noch weitere Vorteile, die aktuell für Flutter sprechen. Aus unserer Sicht ist es vor allem auch die Geschwindigkeit, mit der die Weiterentwicklung vorangetrieben wird. Google selbst wendet eine Menge Ressourcen dafür auf und verfolgt ein ambitioniertes Ziel. Bereits jetzt gibt es mit der offiziellen Vorstellung der Version 1.0 auf der Flutter Live Konferenz in London einen sehr großen Pool an Plug-ins wie etwa einen Videoplayer, diverse Widgets/Buttons und beispielsweise auch einen Barcodescanner. Diese Plug-ins werden mit der Umsetzung dann jeweils automatisch für Android und iOS bereitgestellt.

bytepark setzt Flutter für die Crossplattform-Entwicklung einIst der Einsatz auch in Zukunft lohnenswert?

Generell gibt es natürlich nie eine Garantie, aber wir halten Flutter für absolut zukunftssicher. Google investiert einiges an Ressourcen in die Fortentwicklung und entwickelt auch eigene Apps, die Community wächst stetig, und viele Tools rund um Flutter entstehen momentan. Zudem wurde auf der Flutter Live Konferenz 2018 in einer Preview vorgestellt, wie demnächst Apps, die mit Flutter entwickelt werden, auch für Mac, Windows und vor allem auch das Web veröffentlicht werden können – alles auf einer Codebasis. Spätestens auf der kommenden Google I/O im Jahr 2019 wird man hier mehr sehen.

Wir haben großen Spaß an der Entwicklung mit Flutter und werden ganz sicher auf dem Laufenden bleiben, was die Weiterentwicklung angeht.

Sie haben ein App-Projekt in Planung und fragen sich, ob Flutter dafür die richtige Technologie ist? Lassen Sie uns darüber sprechen, wir freuen uns auf Ihre Nachricht!